François schreibt Schundromane um der Welt besten Top-Agenten Bob Saint-Clair, die voller Sex, Gewalt und absurder Momente stecken, aber vom Publikum geliebt werden. Als er seiner schönen Nachbarin näher kommt, kommt ihm sein Verleger in Quere und alles läuft aus dem Ruder, dabei hat er doch kaum noch Zeit bis zum Abgabetermin.
Belomndo war sich nie zu schade, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. So auch hier, denn hier spielt er den abgehalfterten, verschuldeten Autor und auch sein Alter-Ego, den Top-Agenten. Und beides spielt er ganz hervorragend in allerlei absurden bis albernen Situationen.
Und die Komödie fängt auch großartig als herrlich überspitzte Agentenparodie an, eine Persiflage auf Bond und Co., inklusive Jaqueline Bisset als quasi Bond-Girl Tatjana. Grad in der ersten halben Stunde ist das liebevoll gemacht und die meisten Gags sitzen auch.
Leider nimmt mit zunehmender Gagdichte nehmen auch Albernheit und Absurdität rasant zu und die Späße sind immer seltener witzig. Am amüsantesten ist da noch der Kniff, dass sämtliche Ereignisse um François direkt von diesem in den Roman geschrieben und auch öfter mal umgeschrieben werden und die Komödie dies entsprechend bebildert. So unterhaltsam dieses Konzept zunächst ist, zum Ende hin wird es dann noch unschön, drehen sich die Späße doch um Vergewaltigung und den Klischeeattitüden Homosexueller.
Turbulent, aber schlecht gealtert. Steckt in der ersten Hälfte voller Kunstblut, literweise, Fontänen, Sturzbäche aus knallrotem Blut, Splatter satt. Belmondo und Bisset sehen top aus.