kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 21.04.2013
Der Mann von "Tron" spielt auch bei "Oblivion" seine Stärken wieder vor allem auf der optischen Ebene aus. Obwohl letztlich nur ein Patchwork aus Motiven anderer Science-Fiction-Filme (mit einer Bandbreite von "Prometheus" über "Moon" bis "Wall-E"), gelingt Kosinski ein packender, sehr rund wirkender Spielfilm, der die Besonderheit hat, auf der großen Leinwand wohl besonders gut auszusehen, obwohl er sich gar nicht mal an allzu großen Effektschlachten aufhält; viele Szenen sind eher von intimem, monologischen Charakter, alleine aber schon das Produktionsdesign legitimiert den Gang ins Kino (Stichwort: Swimmingpool). Der Plot reicht zwar nicht allzu sehr in die Tiefe (ein "Moon" ist da natürlich ein ganz anderes Kaliber), kommt aber auch nicht zu platt daher und gibt vor allem nicht vor, mehr zu sein, als er ist.
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