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MILO will eine Monsterkomödie mit absurdem Humor sein und steht unverkennbar in der Tradition solcher Kultklassiker wie BASKET CASE und ELMER, wo ebenfalls der Protagonist ein grässliches kleines Biest mit sich rumschleppt. Nun, ganz so frisch und originell wie diese beiden ist er zwar nicht, er stellt jedoch eine fast rührende Zeitreise zurück in eine Epoche dar, als koboldhafte Kreaturen noch nicht mittels Computeranimationen zum Leben erweckt wurden sondern schön per Handpuppen und Animatronik. Und genau wie seinerzeit die Gremlins, Critters und Ghoulies so schwankt auch die drollige Analgeburt Milo ständig zwischen hässlich und putzig hin und her und gibt viele drollige Geräusche von sich. Der Film legt etwas langsam los und man fragt sich anfangs, ob der Mix aus Office-Comedy und Witzen über Potenzstörungen und Stuhlgang sich noch steigert. Ja, tut er, doch er bleibt analfixiert.