Hans Dampf - ein Titel, der im Verlauf des Films recht schnell seinen Bezug zu "Hans im Glück" erkennen lässt.
Analog zum Goldklumpen besitzt Hans einen roten Stoffbeutel mit Geld, den er erhält, um nicht mehr zu arbeiten, wobei niemals von einer Summe die Rede ist. Hans' Ziel ist ein, auf einer Fotografie in einer Pizzeria entdeckter, Ort namens Amalfi.
Mit dem "unverkäuflichen" Foto, das er - natürlich inklusive Rahmen - gegen Geld aus seiner Tasche eintauscht, macht sich Hans auf den Weg, seinen Traumort zu finden.
Die Bekannte, mit der er seine Reise beginnt, entdeckt ihre Zuneigung für einen von Hans' Freunden und bietet ihren VW-Bus zum Tausch gegen - na was wohl? - Geld aus seiner Tasche an. Hans schlägt ein, macht sich auf die Reise und nimmt den Anhalter Django mit, der, so könnte man - wenn man außergewöhnlich misstrauisch ist und ihm nicht glaubt, dass er lediglich tanken will - argwöhnen, einen ganz anderen Bezug zu etwas banalem wie wie Geld hat als Hans.
Dass sich die Begeisterung, die Django angesichts von Hans' weiteren Tauschgeschäften - Bully gegen Dreirad, Dreirad gegen Schlauchboot - zeigt, in Grenzen hält, überrascht nicht wirklich, vor allem, da das Boot mitsamt des roten Stoffbeutels in den Stromschnellen abhandenkommt. Django verlässt seinen "guten Freund", bis dieser ihn im, zwischenzeitlich wieder aufgetauchten Schlauchboot erneut mit auf die Reise nimmt.
Bei ihrer Weiterfahrt, die nach einer weiteren Tauschaktion mit dem Klapprad stattfindet, treffen sie auf die scheinbare Italienerin Fee, mit der sie nach einer feuchtfröhlichen Nacht am Strand ihren Rausch ausschlafen. Fee, wie sich später herausstellt scheinbar Deutsche, erwacht zuerst und macht sich mit dem Fahrrad davon, Django, wenig später wieder munter, entdeckt bei seiner Morgenwäsche den roten Stoffbeutel im Wasser, gesteht dem schlafenden Hans, dass er wohl eher materiell eingestellt ist, verabschiedet sich und verschwindet.
Hans, nun allein, aber nicht verzagt, macht sich auf den Weg in den nächsten Ort, wo er Fee samt Fahrrad wiedersieht und ihr zu einem - ihrem? - Haus folgt, in das er auf die gleiche Weise gelangt wie sie - durch das Überklettern der Außenmauer.
Fee, die angeblich Zimmer vermietet, bietet dem nunmehr mittellosen Hans eine Unterkunft in einer Kammer an, nachdem dieser aus geringen Mitteln ein Essen zubereitet hat.
Als plötzlich vermeintliche Gäste auftauchen, versucht sich Hans in der Zimmervermietung bis er - nicht wirklich überrascht, wie es den Anschein hat - feststellt, dass er den wahren Eigentümern des Hauses gegenübersteht, die als Übernachtungsentgelt in ihrem Hause das Klapprad einbehalten.
Obwohl nun Heimat- und mittellos tut dies der Lebensfreude der beiden keinen Abbruch und sie verbringen eine leidenschaftliche Zeit miteinander.
Fee, der mittlerweile eingefallen ist, wo sich der Ort auf Hans' Foto befindet, begleitet ihn zum Ende seiner Suche, nachdem ihr Hans seine rote Wollmütze, seine ständige Begleiterin, aufgesetzt hat.
"So glücklich wie ich gibt es keinen Menschen unter der Sonne."
Fazit: Ein unbeschwerter Film, da er die Gelassenheit zeigt, die Vielen abhanden gekommen scheint, da sie - zumindest die meisten von ihnen - den materiellen Dingen zuviel Bedeutung beimessen.