Nachdem es bereits Kampfpummel Steven Seagal in "Against the dark" mehr schlecht als recht mit Zombies aufgenommen hat, prügelt und ballert sich in "Battle of the Damned" niemand geringeres als Dolph Lundgren durch Horden von Untoten.
Die Story des Films ist dabei mehr als altbekannt und wurde schon tausend mal erzählt, sodass ich der Grundgerüst nur mal kurz zusammenfasse.
In einem bestimmten Bezirk bricht ein Virus aus, welcher die Menschen zu wandelnden blutrünstigen Untoten verwandelt. Max Gatling (Lundgren) hat den Auftrag die Tochter eines reichen Geschäftsmannes aus der Zone zu holen...
Während seiner Mission erhält er unerwartete Hilfe.
Ob Snake Plisken in die "Klapperschlange" oder Marion Snow in dem etwas neueren "Lockout" die Story vom Ein-Mann Rettungstrupp in einer verseuchten oder heruntergekommenen Gegend wo allerlei Gefahren und Miese Gestalten lauern, wurde schon so oft erzählt das man dem ganzen schon fast ein eigenes Subgenre zuordnen könnte.
Das Konzept das ganze in einen Zombiestreifen zu packen dürfte da wohl nicht viel rausholen.
Ich wage aber einfach mal zu behaupten das Regiesseur und Drehbuchautor Christopher Hatton auch gar nicht vor hatte sonderliche durch eine gute Geschichte zu punkten. Denn was macht einen Low-Budget Zombie Actionfilm aus?
Genau, im optimal Fall fetzige Kämpfe, Blut in Überdosis, kitschige Charaktere und jede Menge Gedärmgematsche.
Leider schafft es Hatton nur Bedingt diese Dinge auf den Mattscheibe zu zaubern.
Denn erstens wirken die Zombies ( die wiedermal sprinten und rennen wie Langstreckenläufer) nicht sonderlich bedrohlich, haben ein im Vergleich zu z.B. "The Walking dead" ziemlich billiges Make up und sind prall gefüllt mit CGI Blut.
So wirken die Kämfe mit den Untoten ziemlich lahm, es gibt so gut wie keine Fressorgie und wenn ihnen der gar ausgemacht macht, das spritzt billigstes CGi Blut durch die Gengend.
Desweiteren wirkt Hauptakteur Lundgren ziemlich demotivert und man hat das Gefühl das er hier einfach mal auf die schnelle ein Paar Kröten verdienen wollte.
Der Rest des Casts, ist da das genaue Gegenteil, nähmlich übermotiviert... Kaum einer Person nimmt man die Rolle ab.
Und vorallem Melanie Zanetti ( das zu rettende Mädel) geht ziemlich auf die Eier.
Neben dem Zombieeinheitsbrei und den mauen Akteuren hat Hatton noch eine Überraschung eingebaut...
Killerrobter!!!
Die kommen im billigen CGI Look daher und wirken weder bedrohlich noch cool. Der Versuch das Genre hier etwas aufzumischen geht hier eher in die Hose.
Fazit:
Lieber Herr Lundgren nehmen Sie doch mal wieder selbst auf dem Regiestuhl platz, oder selektieren sie ihre Angebote besser.
Denn "Battle of the Damned" hätte sich der werte Schwede doch eher sparen können.
Spannungsarm, in den Actionszenen zu unrasant und voller billigem CGi, ist dieses Machwerk höchstens für einen Abend mit Freunden gegeignet, welche vorher oder währendessen ordentlich bechern.
Knappe drei Punkte, welche Möglicherweise schon zu hoch angesetzt sind.