Ich war vermutlich zuletzt so aggro als ich Zack Snyder´s "Ein Sucker Punch flog übers Kuckucksnest" im Kino zu sehen bekam.
Es ist erstaunlich, für welchen scheiss sich Ethan Hawke mittlerweile hergibt. Und 2mal hintereinander, durfte er schon den Familienvater spielen. Sinister und jetzt eben The Purge. Und in 1 von den erwähnten macht er den Jared Leto. Eingeweihte dürften wissen worauf ich hinaus will.
Die Dystopische Grundidee ist erstaunlich neu. Wenn die katastrophale Umsetzung nicht wäre. Inhaltlich dürfte es das grösste Worst Case Scenario an Logiklöchen gewesen sein, welches ich in den letzten Jahren zu sehen bekam. Bevor ich zum eigentlichen Punkt komme, muss erwähnt werden wie fantastisch Rhys Wakefield den Antagonisten spielt. Er spielt quasi den "The Dark Knight" Joker ohne Schminke. Leider ist sein Screentime absolut unbefriedigend. Da freut man sich nen Ständer und bekommt seit ewigkeiten wieder mal einen fanatisch, latenten Motherfucker eines Bösewichtes zu sehen und dessen Antlitz wird zunichte gemacht, weil er einfach zu spärlich eingesetzt wurde.
Einen Pluspunkt gibt es tatsächlich zu vergeben. Nämlich der, der die saubere Vorstatdtidylle plus Familie aufs extremste parodiert. Der Anfang hatte ja noch ein paar schöne Szenen zu bieten wie, der Nachbar schleift seine Machete im Garten.
Ich habe nichts dagegen wenn Logiklöcher einen gewissen "Unterhaltungsfaktor" aufweisen. Bei The Purge hate man das ganze so extremst mit wässrigem Dünnpfiff mariniert, das es schlicht und ergreifend peinlich ist. Es wäre also ratsam, Dr. Lector sein Gehirn zu geben der gerade an der Kinotheke arbeitet. Der komplette Ablauf der Geschichte ist so absurd, abstrus konstruiert wo man sich haareraufend fragt: "WAS HAT DER AUTOR EIGENTLICH BEIM SCHREIBEN DES SCRIPTS GEDACHT??!?"
Man sucht in einem Haus den Obdachlosen.... Er wird nicht rechtzeitig gefunden... HÄH???? Wie gross soll das Haus sein? 800qm?
Als es zum Einbrechen der Meute kommt, bekommt man ein selten dummes agieren einer Familie zu Gesicht wo man sich inständig fragt, wo ist die halbe Intelligenz hin die sie noch am Anfang versprühten. Plus die Tochter im offensichtlichen Schulmädchenoutfit die nen 18 Jährigen Freund hat, dem der Vater für Sie zu Alt hält. Wie alt soll die sein.... 13? Ach ja, die Truppe führt sich auf, als wären sie an MKS erkrankte vollidioten aus der Anstalt, die nur zu einem Zweck dienen: Kanonenfutter. Mal kommt einer durchs Fenster gesprungen und landet gekonnt wie ne Ballerina aufs Opfer. Das typische "Amis haben mehr Waffen als Spermien im Haus" Klischee darf natürlich genauso wenig fehlen wie der typische Patriotismus plus "Gott ist Geil" Arien. Hier trifft jeder Plottwist nicht ins Schwarze, sondern den zugeflusten Bauchnabel.
Und warum in 3 scheiss Teufels Namen musste ich dauernd an eine Star Trek TOS Episode aus der ersten Season denken? Oder an die Actionzombies aus "Grossangriff der Zombies"?
Der Schluss lässt einen mit dem typischen "What the Fuck?!?" oder auf Deutsch "Was für eine Oberscheisse war das denn?" zurück.
Fazit:
Ein Titel ein Begriff: "Pöööööööörtsch. Weil, Pörtsch ist das neue *Kotz*