Review
von absinthus
Tja, was soll man denn zu so einem Streifen noch sagen?
Für mich ist das ein klassischer Terrorfilm mit einer Story, die schier unglaublich ist.
Einmal im Jahr darf in einer Nacht jedes erdenkliche Verbrechen begangen werden. Gut, die Vorstellung allein, daß es so sein könnte, ist schon irgendwie beängstigend - aber eben nur die Vorstellung, denn ich glaube kaum, daß irgendein Land auf der Welt so etwas erlauben würde.
Und für diese hanebüchende Story nimmt sich der Film viel zu ernst, das hätte meiner Meinung nach satirischer ausfallen müssen.
Schade, die Idee war wirklich gut soweit...
Und Ethan Hawke, den ich zuletzt in "die Insel" sah (keine Ahnung, ob zwischendrin noch Filme mit ihm waren, Die Insel blieb in meinem Gedächtnis haften) - Gott, was ist mit ihm passiert? War das überhaupt Ethan Hawke? Der sah so komplett anders aus, so...unecht.
Naja, Spannung war ja halbwegs da...es ist eben nur so, daß ich dieses Schema FamiliewirdvonTeeniesterrorisiert eben schon xmal gesehen habe und es eben auch nicht leicht sein dürfte, auf diesem Gebiet etwas Neues zu bringen.
Aber gut, auch dieser Film hat eine Sichtung verdient, er wird aber definitiv nicht zu meinen Favoriten zählen.