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Ein mysteriöses Verbrechergenie hält die Stadt in Atem & verübt Diebstähle am laufenden Band. Niemand weiß, dass die angesehene Baronin Troixmonde (Valeria Creti) hinter den Verbrechen steckt & sie ihre dunkle Seite als Meisterdiebin Filibus auslebt. Als der berühmte Detektiv Kutt Hendy (Giovanni Spano) großspurig ankündigt, Filibus zu enttarnen, entspinnt sich ein gefinkeltes Duell zwischen den beiden Widersachern.

Ein italienischer Stummfilm, inszeniert von Mario Roncoroni, der sich von den damals angesagten Serials inspirieren ließ. Der faszinierende Film hat ein schönes Comic-Flair, mit seinen oft in gelbliche, bläuliche oder grünliche Farbtöne getauchten Bilder. Als Hauptquartier der Schurkin dient ein Luftschiff, das hoch über der Stadt schwebt & von wo aus sie ihre Aktionen startet. Das sorgt für einen leicht futuristischen Einschlag.

Filibus ist eine sympathische Missetäterin, die nicht nur äußert clever & ausgefuchst ist, sondern auch als Verwandlungskünstlerin eine mehr als gute Figur macht. Und so drückt man als Zuschauer insgeheim der gewitzten Bösewichtin die Daumen, dass sie den Detektiv austrickst. Hübsch & stimmungsvoll in Szene gesetzt & gut gespielt ist das ca. 70 Min. lange, charmante & durchaus vergnügliche Schurkenstück außerdem.

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