B.O.R.N. ist eine kriminelle Untergrundorganisation und sozusagen ein Tante-Emma-Laden für Organe, der möglichst wehrlose Bürger auf der Straße aufgreift und dann deren Innereien an den Höchstbietenden verhökert.
Als die beiden Mädchen eines tattrigen Jeansjacken-Cowboys von ihnen entführt werden, heftet sich dieser mit seinem Kumpel, einem Bullen im Ruhestand, an die Fersen der Organhändler und ermittelt im Alleingang…
B.O.R.N. ist ein von Sekunde Eins an abstoßend uneinladendes Filmchen. Die Hauptakteure sind alle um die 60, in den Nebenrollen glänzen vor allem pothässliche, ebenfalls nicht mehr so wirklich knackige Dauerwellen-Urscheln und dann trägt sich der Plot noch im Country-Milieu zu. White Trash-Sprüche wie "Hier, nimm noch 'nen Whisky zur Stärkung!" stehen hier also an der Tagesordnung.
Das Ärgste aber ganz klar: die fürchterlich uninteressante, vollkommen action- und spannungsfreie Story und die Gewissheit, die einen bereits in den ersten Sekunden dieses Undings beschleicht, dass es sich hierbei um ein zutiefst banales, spießiges und unspektakuläres B-Movie-Erzeugnis handelt, das wenn’s hochkommt einmal in zehn Jahren im Nachtprogramm versteckt auf den Privaten läuft, im Grunde der Menschheit aber einen echten Gefallen tun würde, wenn er seine Existenz und Daseinsberechtigung komplett abgeben und sich selbst im Zuge des immer mehr voranschreitenden Umstiegs auf das digitale Medium einfach als „unwerteres Produkt“ ausrangieren bzw. –sortieren würde.
Puh!
Fazit:
Da hat man den Finger echt schon während der Titelmusik auf „Fast Forward“.
Definitiv ein schlechter, sehr langweiliger Film. Zuzüglich aber noch so was von banal, nichts sagend und überflüssig, dass echt alles zu spät is’.