kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 03.12.2013
Konsequent ist das immerhin: Da echauffiert sich der Pöbel, der sich sonst auch fast nur von Aufgewärmtem ernährt, ausgerechnet bei "Hangover 2" über fehlende Originalität und prompt kommt die Retoure: "Hangover 3" vollzieht glatt einen halben Genrewechsel (wenn man es benennen will, vielleicht ins "Heroic Bloodshed"...?) und versucht, aus neuer, noch unbewährter Methode seinen Humor zu beziehen, aus vollkommen ernst aufgezogener Inszenierung nämlich. Die reine Präsenz der dämlichen Figuren soll für den Humor sorgen, nur klappt das leider nicht immer; zu oft ist verhaltenes Stirnrunzeln angesagt, weil man zu viele Szenen als witzig gemeint wahrnimmt, nicht als tatsächlich witzig. Das betrifft vor allem diverse Tiermeuchelszenen und alles, was sich um Galifianakis dreht.
Anders ist halt doch nicht immer gut.
* weitere Informationen: siehe Profil