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In Pacific Rim steht die Menschheit vor einer gigantischen Bedrohung: Aus einem interdimensionalen Riss im Pazifik steigen riesige, außerirdische Monster – sogenannte Kaijus – empor, um die Welt in Schutt und Asche zu legen. 

Um sich zu verteidigen, bauen die Nationen der Welt kolossale Kampfroboter, die Jaeger, die nur von zwei mental miteinander verbundenen Piloten gesteuert werden können. Als der Krieg gegen die Kaijus zu kippen droht, liegt die letzte Hoffnung in einem heruntergekommenen Jaeger, einer neuen Pilotin – und einem abgehalfterten Piloten mit tragischer Vergangenheit.


Der Film – vor allem der erste Teil – ist meiner Meinung nach ein völlig unterschätztes Sci-Fi-Action-Meisterwerk. Visuell ist Pacific Rim einfach überwältigend. Die Inszenierung der Kämpfe, das Design der Jaeger und Kaijus, die düstere Atmosphäre und die neongetränkten Nachtszenen – das ist Kino zum Staunen. 

Guillermo del Toro schafft es, aus einer eigentlich simplen Monsterklopperei einen optisch wie akustisch wuchtigen Blockbuster zu machen, der sich deutlich von anderen Produktionen abhebt.

Schauspielerisch liefert der Film ebenfalls ab. Die Rollen sind gut besetzt, besonders Idris Elba als Kommandeur mit Präsenz und Gravitas. Die Dynamik zwischen den Piloten, die emotionale Belastung des Driftens (also des neuronalen Zusammenschlusses), und die tragischen Hintergründe machen die Charaktere greifbar und geben der Action ein echtes emotionales Fundament.

Die Story ist natürlich Science-Fiction durch und durch – mit Monstern aus einer anderen Dimension und riesigen Robotern – aber das gehört ja auch zum Reiz. Wer hier Realismus sucht, ist im falschen Genre. Dafür bekommt man eine solide erzählte, spannungsgeladene und absolut spektakulär inszenierte Geschichte. Besonders Fans von Transformers, Godzilla oder generell fesselnden Sci-Fi-Welten kommen hier voll auf ihre Kosten.

Der erste Teil ist in meinen Augen völlig zu Unrecht ein wenig untergegangen. Heute gilt er fast schon als Geheimtipp, wird aber immer noch viel zu wenig beachtet. Für mich ist Pacific Rim ein rundum gelungener Film, der sowohl inhaltlich als auch visuell überzeugt.


Fazit

 Ein wuchtiger, cleverer und bildgewaltiger Science-Fiction-Actionfilm, der mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

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