Review

Die Mitglieder einer dem Kaiser treu ergebenen Familie werden in einen Hinterhalt gelockt und von den Tataren getötet. Nur zwei der der sieben Brüder können dem Massaker entkommen. Yang Liu-lang hat einen Schock erlitten und ist dem Wahnsinn verfallen. Yang Wu-lang gilt als verschollen und hat sich in einem Shaolin-Kloster nieder gelassen. Yang Wu-lang will vergessen, aber die Vergangenheit holt ihn wieder ein.

Mit farbenprächtigen Bildern ebnet der Regisseur Yang Wu-lang den Weg zum Todesspeer der Shaolin. Dieser Auftakt wird von viel Geschrei und noch mehr Gehoppse begleitet und zweit genanntes wird aus meiner Sicht etwas überstrapaziert. Dieses legt sich jedoch in den folgenden Kämpfen und es werden eher bodenständigere Fights geboten.

Die Story um Verrat und Rache ist sehr gut angelegt und weiß sich über die gesamte Spielzeit immer zu steigern. An Spannung mangelt es dem Todesspeer der Shaolin nämlich überhaupt nicht.

Alexander Fu Sheng ist in der Rolle von Yang Liu-lang als eher sekundär zu sehen. Yang Liu-lang verfällt dem Wahnsinn und ist immer für den ein oder anderen Wutausbruch gut. In erster Linie bietet der Film jedoch Gordon Liu Chia-Hui als Yang Wu-lang und kürt diesen zur Bezugperson. Hierbei sei gesagt/ geschrieben, dass Gordon seine Sache sehr gut macht. Mit Charisma und guten Kampfszenen weiß der asiatische Yul Brunner voll zu überzeugen.

Fazit: Wenn der fünfte Bruder die achte Schwester rettet dann fliegt auch schon mal der 287. Zahn aus der Tatarenfresse und findet sich in einem klasse Actionspektakel wieder.

Details
Ähnliche Filme