John Woo und Chow Yun-Fat... dieses Duo steht für harte und wunderschön anzuschauende Action wie kein zweites. Widmen wir uns nun mal dem Anfang dieser Kombination, einem Film namens „A better tomorrow“.
Die Story:
Mark (Chow Yun-Fat) und Ho (Ti Lung) „arbeiten“ für die Triaden. Doch Ho will zusammen mit Mark aussteigen, da Hos kleiner Bruder Kit (Leslie Cheung) ein Polizist ist. Doch leider kommt die Einsicht zu spät. Ho landet ihm Knast und Mark wird bei einem Auftrag zum Krüppel geschossen. Als Ho entlassen wird stellen er und Mark sich zusammen mit Kit gegen seine ehemaligen Bosse.
Tja... Dies ist die Geburtsstunde des Heroic Bloodshed. Vor diesem Film gab es in Hong Kong nur Martial Arts und Comedy. Mit ABT war der Grundstein gelegt, der binnen weniger Jahre Actionfilme aus Hong Kong zu den besten der Welt machte.
Allerdings ist ABT1 noch von dieser Perfektion entfernt. Vor allem die Shootouts sind zwar schon schön anzuschauen, aber es fehlte noch etwas die Ästhetik die Woo später legendär machen sollte.
Die Story über Freundschaft, Loyalität und Verrat ist zwar nicht uninteressant, aber noch lange nicht so ausgefeilt wie zB in „The Killer“ und hat leider noch ein paar Längen.
Eines ist allerdings bereits hier auf einem Niveau mit den späteren Werken von Woo: Die absolute Coolness, aber auch Verletzlichkeit der Figuren, wobei vor allem Chow Yun-Fat glänzt. Er wirkt selbst wenn er 15 Leute umnietet nie wie ein Supermann.
Fazit:
Kein Meisterwerk, aber auf jeden Fall sehenswert. Auch wenn es hier teilweise nicht so klingen mag, so ist der Film doch bereits ein klasse Actioner der wirklich beeindruckend in Szene gesetzt wurde.
Eigentlich 8 von 10, aber weil er eben die Geburt der HK_Action ist gibt es 1 Bonuspunkt.