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Forschern gelingt es mittels modernster Biotechnologie diverse lebende Dinosaurier zu erschaffen. In einem Museum sollen diese zum ersten Mal im Rahmen einer Sonderausstellung gezeigt werden- doch natürlich geht etwas schief. Die Saurier brechen aus, und laufen durch Los Angeles... Für eine Asylum-Produktion sind die Tricks um die Saurier recht gut gelungen, natürlich kein Hollywood-Niveau, aber durchaus akzeptabel für einen Billigfilm. Mit Treat Williams und Ronny Cox hat man zwei halbwegs bekannte Gesichter besetzt und sogar die Synchro kommt wenigstens annehmbar daher. Dazu kommt das hohe Erzähltempo, durchaus vorhandene Spannung, und sogar ein paar nette blutige Effekte. Natürlich hat man sich Ideenmäßig bei den ersten beiden "Jurassic Park" Filmen bedient, Innovationen oder Überraschungen kann man nicht erwarten- aber unterhaltsam ist das ganze definitiv. 5/10
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Syfy Channel und The Asylum - ein unglaubliches Duo, das uns noch viel Trash bescheren wird. Zwanzig Jahre nach JURASSIC PARK noch mit so einem frechen Plagiat daherzukommen, das ist entweder dumm, dreist oder ideenlos. Im Grunde ist es wohl alles drei. Die Szenen mit den Carnotauri sind unfassbar dreist von den hinlänglich bekannten Momenten mit den Raptoren aus der JP-Trilogie abgekupfert. Eigentlich möchte man den Film in Grund und Boden stampfen für seine Doofheit und Unverschämtheit, doch ich muss auch gestehen: Ab dem Augenblick, wo die Dinosaurier das Gebäude verlassen und an der frischen Luft rumtoben, macht die ganze Angelegenheit sogar ein wenig Spaß - ja, ich bin selbst überrascht! Die Spezialeffekte sind zumindest ausreichend, um die hohle Monsteraction halbwegs zu tragen. Da der Quatsch eh schon auf Tele 5 lief, ist er auch ein potentieller Schlefaz-Kandidat.