Mit Bildern wie DER WEISSE HAI beginnt das kleine Möchtegern-Horror-Fisch-Terrorfilmchen um dies dann gleich wieder als feuchten Traum unseres Protagonisten aufzulösen. Und nicht viel später begibt sich unsere Gruppe von Teenagern auf den Weg zu einem See, um uns dort die üblichen Spiele rund um albernen Schabernack und zuviel Testosteron vorzuexerzieren. Die meiste Zeit spielt BENEATH auf dem Boot der handvoll Teens als klar wird, dass dort draußen etwas Fieses auf sie lauert.
Und tatsächlich, nach sehr lang wirkenden rund 20 Minuten kommt dann endlich mal der eigentliche Unhold des Film ins Spiel, ein Piranha-ähnlicher Fischkopf mit riesigen Augen in einer Qualität wie in Deinem Spielzeugladen um die Ecke. Die Entscheidung im Amateurfilmbereich für reale Effekte versus durchwachsener CGI-Effekte ist ja vom Prinzip her löblich, hier wäre es aber umgekehrt wohl besser gewesen. Der Bursche ist zudem außerordentlich selten im Bild was auch nicht gerade zur Spannung beiträgt.
Dies haben wir allerdings in allen Zeiten und Formen in PIRANHA Filmen schon lustiger, blutiger und packender präsentiert bekommen. Immer wieder versucht auch eine Handkamera ein wenig authentische Stimmung zu erzeugen, aber dies hilft BENEATH auch nicht wirklich weiter. Auch nicht die wenigen und sehr unspektakulären Bluteffekte die auch keinen Gorehound hinterm Ofen mehr vorlocken.
BENEATH erscheint wie die schlechteste aller möglichen Kombinationen von OPEN WATER meets PIRANHA Teil 23 und sieht aus wie ein Experiment von Filmhochschülern, welches als Gag gestartet mal gerade über das Wochenende gedreht wurde. Schauspielerisch wirkt es erwartungsgemäß sehr amateurhaft, overacting ist an der Tagesordnung und die Geschichte des angreifenden Fischs unglaublich uninteressant.
Auch unter den flexibelsten Trash-Kriterien kann ich keine Empfehlung aussprechen. Am besten können noch der stimmungsvolle Anfang und das Ende gefallen, aber nicht die allerletzten Bilder die alles Gute davor wieder ad absurdum führen.
1,5/10 Fischköppen....äh,....Punkten