Das New Yorker Jungmodel Katie (Jemma Dallender) lernt ein Fotographenteam kennen, das ihr verspricht für lau hochwertige Bewerbungsfotos zu knipsen. Als das Shooting eher in eine Schmuddelrichtung geht, bricht Katie ab. Doch die fremdländischen Männer lassen nicht locker. Sie spüren das Model in ihrer Wohnung auf, setzen es unter Drogen und entführen es. Nach einem üblen Marathon aus Folter und Vergewaltigung kann sich Katie befreien, um festzustellen, dass sie sich in Bulgarien befindet. Ohne Papiere, der Sprache nicht mächtig und ohne Chance auf Unterstützung aus dem Konsulat, versteckt sich Katie im Untergrund. Und sinnt auf Rache...
Regisseur Steven R. Monroe, der 2010 mit dem Remake des Exploitation-Klassikers das Rape&Revenge-Genre praktisch wiederbelebt hat, ist auch für die Fortsetzung verantwortlich. Teil 2 steht dem Ersten mit Sarah Butler in nichts nach. Auch das noch sehr unbeschriebene Blatt Jemma Dallender ist zierlich, zerbrechlich, mädchenhaft, super hübsch..., im Grunde das perfekte Opfer. Die Vergewaltigungsszenen an dem dürren Girl sind super heftig. Ihr wird sogar ein Elektroschocker zwischen die Beine gehalten. Danach schreit man, nachdem alle Beschützerinstinkte alarmiert sind, als fürsorglicher Frauenversteher freilich nach blutiger Vergeltung. Diese wird auch geboten und fällt der Verhältnismäßigkeit entsprechend hart aus. Elektroschocks am Penis, Nippel werden abgerissen, ein Kerl wird in der Toilette aus TRAINSPOTTING ertränkt, Hoden in Schraubstock und der schmerzhafte Einsatz einer Klempnerspirale. Die bösen Jungs bekommen ordentlich ihr Fett ab. So mag man das als gerechtigkeitsliebender Zuschauer. Über Moral und die allgemeine Sinnhaftigkeit und Existenzberechtigung kann man bei einem Rape&Revenge freilich diskutieren. Ich tu es einfach geflissentlich nicht.
Katie: "You Sick Fuck!"
Ivan: "No, Georgy Is A Sick Fuck. Anna Is A Crazy Sick Fuck. Nicolai Is Just Sick. Me - I'm Just Fuck!"
Fazit:
Gelungene Mischung aus Rape&Revenge und Tortureporn, die einen tief in die männliche Triebgesteuertheit verfolgt. Fast so gut wie der Vorgänger.