Review

Mal wieder ein x-beliebiger Missbrauch-Marathon aus der Ecke der mangelnden Ideen.

Story: Unsere Katie will als Model durchstarten, auf's Modeln folgt Karrierewahn, dies lockt natürlich fiese Typen an, in diesem Falle irgendwelche schwachsinnigen Ghetto-Slangler, welche natürlich im Menschenhandel tätig sind und Katie nach Europa (Ich glaube es war Bulgarien) entführen um sie als Sexsklavin in Opas Schmuddelkeller arbeiten zu lassen.

Wo ich schon das Original nicht sonderlich toll fand, konnte dieses dennoch mit seinem trotteligen Redneck Hinterwäldler-Anticharme punkten. Hier bekommen wir das zigste Remake vom Reboot von anno dunnemals vor die Klöten geschmettert, was angesichts einer jeweils Vor-und Rückseite als Drehbuchidee, schon ziemlich peinlich ist.

Hier wird dann gefoltert, vollgepisst und einiges mehr, damit der Zuschauer geschockt beide Hände vor den Mund zusammenschlägt. Die Fiesepeter sind hier gaaanz harte Typen in 5-Euro Trainingsklamotten, die sich gegenseitig aufputschen, einer wäre ja tougher als der andere. Es gibt natürlich auch wieder den "Einfühlsamen Vergewaltiger" geklaut aus dem 78'er Original, der das ja alles nicht so wollte und auf seine krankhafte Meinung besteht, allein sein Schrumpfdödel wäre der Richtige für des Katie's Honigtöpfchen. Durch das verkrampft, ernste Schauspiel aller dieser Ungesichter hier, bekommt man noch das Gefühl, Steven R. Monroe denkt von sich selbst er habe ein Meisterwerk erschaffen.

Als später z.B. ein fettiges Pavarotti Gesicht die Ärmste per Elektroschocks quält, und im Hintergrund klassische Musik läuft, wollte man wohl besonders kunstfertig wirken. Sollte irgendwann der Directors Cut erscheinen in der Katie während dieser Tortur defäkiert, würde ich sogar in Erwägung ziehen zu selbiger Szene im Takt zu onanieren. Das wäre wohl im Sinne des Regisseurs. Auf jeden Fall darf sich Püppi in den letzten Minuten dann auf ihre Rache vorbereiten. Mehr als ein klischeegeficktes Leiden und anschließendes Gegenleiden ist hier also nicht drin. Das der ellenlange Missbrauch der Frau wieder mal mehr Spielzeit einnimmt als der kurze Racheakt dürfte wohl alles über die Gesinnung des Filmes sagen. Dazwischen gibt's noch ein paar Twists die ungefähr so überraschend sind wie in "Dragonball Z" die Verwandlung von Son Goku in einen Super Sajyajin. Am Ende sind wir hier scheinbar übrigens im "Phantom der Oper- The Bulgarian Years" angelangt. Rache als gepeinige Seele im Untergrund der Stadt... Bescheuerter gehts nimmermehr.

Wie wäre es mal mit etwas Abwechslung im Rape'n Revenge Bereich, z.B. ein Film, indem ein miesgelaunter Bär ein tollwütiges Eichhörnchen ankettet und regelmäßig missbraucht, als Rache für seinen im Kampfrausch demolierten Bienenstock (inklusive Hardcore Szenen). Das wäre doch mal was. Der ganze Schranz hier läuft in der uncut Fassung noch über 100 Minuten, was für so einen geistesabwesenden Torture-Kack einfach viel zu lang ist, da man einfach rein gar nichts zu erzählen hat. Und Geld ausgegeben habe ich für diesen Kübel Filmgülle, so wie es sich gehört, natürlich nicht.

Fazit: Vielleicht in der kürzeren Cut-Fassung erträglicher, ich weiss es nicht. 1 Punkt noch für die lustige Eierklemme. Mit Sicherheit ein Riesenspaß zu Ostern.

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