Ein rasender Sprint, einem Polizeiwagen hinterher, die stoppt nicht, hält nicht an, ist keine Hälfte, Barry Allen hier noch als Kind. Als Junge vor den Trümmern seines Zuhauses, Blut im Flur, im Wohnzimmer, ein Verbrechen, eine Beerdigung, nächste Szene schon ein erwachsener Mann, vom Friedhof noch in das Kostüm, ein Einbruch mit Gewalt in ein Museum, ein alter Bekannter, viel Schießerei, viel Effektivität. In Fallen wird man gelockt, der Gegner gut vorbereitet, der Verteidiger auf fast alles eingestellt, auf eine Übermacht und deren Tricks nicht. Central City ist in Gefahr, zehn Blocks vermint, aus Rache, zum Aus- und Wegradieren, eine Nemesis, eine ungewohnte Hilfe, die Justice League (gesprochen von u.a. Michael B. Jordan, Kevin Conroy, Sam Daly, Nathan Fillion, mit weiteren Bekannten wie Dana Delaney, Ron Perlman oder Danny Huston):
Während dem Besuch des Grabes seiner Mutter, wird Barry Allen [ gesprochen von Justin Chambers ], der als 'The Flash' getarnt als Gesetzeshüter unterwegs ist, auf einen Einbruch im Museum durch Captain Cold [ gesprochen von Danny Jacobs ], Captain Boomerang [ gesprochen von James Patrick Stuart ], Heat Wave, Mirror Master und Top aufmerksam, die durch seine Nemesis Professor Zoom [ gesprochen von C. Thomas Howell ] angeheuert wurden, Central City insgesamt zu zerstören. Zwar kann 'The Flash' diese Absichten verhindern, muss aber nächsten Tages feststellen, dass sich seine komplette Welt verändert hat. Seine Mutter Nora [ gesprochen von Grey DeLisle-Griffin ] lebt, dafür hat er keine Superkräfte mehr und seine Frau Iris [ gesprochen von Jennifer Hale ] ist mit jemand Anderem verheiratet. Zudem stehen Aquaman [ gesprochen von Cary Elwes ] und Wonder Woman [ gesprochen von Vanessa Marshall ] im erbitterten Krieg miteinander.
Das ganze Team ist hier (in der Adaption des Comic-Crossovers "Flashpoint" von 2011, der erste Film des DC Animated Movie Universe, welcher auch Inspiration für den Realfilm von 2023 war) versammelt, eine Katastrophe steht bevor, es wird dringend, es wird eilig, es geht in luftige Höhen, ein Ausschalten weit entfernt vom Zentrum, auf Eile wird gedrängt, der Countdown einer Explosion im Mittelpunkt, noch, ein Prolog nur, eine erste größere Actionszene, noch nicht wirklich mit dem Plot zu tun. Das 25. Jahrhundert erwähnt man hier, Flash im Mittelpunkt, der Rest nur als Beifügung, ein Gedanke eingepflanzt, eine Überlegung, eine Tatsache später, die Kraft verloren, der Verlust, die Erinnerung, es ist alles anders.
Flash hier ein Superheld, wie Batman, dieser wird häufiger fast gezeigt, in Verfolgungsjagden, in Nahkämpfen, in schnellen Schnitten, im Kampf mit Yo-Yo, auf der Suche nach dem Joker, viel Namedropping, Cyborg auch vorhanden, der Kriegt steht direkt bevor, die Aussichten düster, die Bilder ebenso, die Veränderungen ergeben sich aus eigener Kreativität, eine eigene Kreation, kein Nacherzählen bekannter Gegebenheiten, der Fantasie keine Grenzen gesetzt, kurz vor dem Mord ist man manchmal, aufgehalten nur durch andere oder Zufälle, nicht durch eigene Aktion.
Zum Täter wird man hier zuweilen, nicht zum Retter oder zum Opfer, 13 Meilen (ca. 21 km) von Gotham City ist man entfernt, ein Besuch wird abgestattet, in Zivil aufgetreten, die Bathöhle heimgesucht, jetzt eine Art Museum, es werden Dinge auf den Kopf gestellt, Grundsätzliches verändert, die Geschichte attraktiv, die Actionszenen flink und flott, lautes Maschinengewehrfeuer, es werden Untaten und viel Brutalität geboten, mit Schlagworten um sich geworfen, Zeitformen verändert, Zukunft und Vergangenheit zu einer mysteriösen Gegenwart gewebt.
Die Gewässer werden gekreuzt, mit Kampfschiffen und mit untergegangenen Ruinen, mit tödlichen Wassermassen, mit blutigen Einschüssen und Dauerfeuer mit zerrissenen Monstern und einer Vielzahl von Schwertkämpfern und Schergen. Wayne Manor als düsteres Gefilde hier, als Experiment für einen elektrischen Stuhl, Feuer wird gefangen, lebendig verbrannt. Wenig Schönes gibt es hier zu sichten, Eifersucht und Schläge und Totschlag, man geizt nicht mit Blut und Gewalt, ein militärischer Gestus, ein Paralleluniversum, mit Entstellung und Mumifizierung, einer Folter gleich.
Metropolis hier vollkommen zerstört, die Apokalypse hat stattgefunden, die Amazonen gegen Aquaman, der Mensch dazwischen, wehrlos, schutzlos, selbst Lois Lane auf der Flucht, als letzte Linie der Verteidigung, Batman hier dem Alkohol verfallen, den Flachmann immer in der Tasche oder zur Hand und am Mund, sie betäubt und gestärkt zugleich, ein schlimmer Kreislauf, ein Albtraum mit Onelinern, mit vielen neuen Ideen. Für kleine Kinder ist das eher nichts, für die etwas größeren und vielleicht auch in Begleitung der Eltern, es wird viel gefightet, viel gestorben, mehr den Mann im Fledermauskostüm, auch mehr als eine Midlife-Crisis gezeigt, dazu der Zwiespalt von normalerweise positiven Figuren; wobei schön zu sehen ist, dass Cyborg hier eine Prominenz mit ein nimmt.
Ansonsten wird von Kriegsschiffen aus geschossen, mit Schnellfeuermunition und den ganzen schweren Waffen, auch reichlich Kollateralschäden angerichtet, das Flashpoint Paradox. Kulturelle Referenzen werden gemacht, Flugzeuge beschossen und vom Himmel geholt, über London abgeschossen, es wäre eine millionenteure Finanzierung bei Live-Action, spielend dreistellig, nun für den Heimvideomarkt, als Zusatz zwischen den Filmen und als Erweiterung, mit ein paar bekannten Namen als Sprechern, mit verwahrlosten Hauptstädten, mit brachialer Gewalt in den Actionszenen, die Figuren auch zuweilen der Comicphase 'geschuldet', sich nicht nach den späteren Filmen orientiert. Explodierende Autos, von der Natur zurückgeholte Gebäude, eine ausführlich ausgeführte und auch so detailliert gezeichnete Privatfehde, in Schauplätzen des Sterbens, persönliche Opfer dargebracht, Bilder des Leidens und des Elends, Atombomben, Kopfschüsse.