Review

Ich muss zugeben, dass ich CHRISTMAS PLANNER nur wegen David Hasselhoff in Augenschein genommen habe, denn mit ihm verbindet mich ein hier leider nicht nennbares Schicksal. Ansonsten stehen Weihnachtskomödien eher auf den letzten 10 Plätzen meiner 1000-stelligen Prioritätenliste. Dies wird sich auch nach CHRISTMAS PLANNER nicht wirklich ändern. Die Story ist dermaßen platt, gewöhnlich und vorhersehbar und voller Klischees dass es knirscht im Player. Klischees und leichte Unterhaltung dürfen durchaus als sanfte filmische Schwestern in der besinnlichen Weihnachtszeit bei Filmen zugegen sein, aber wenn alle paar Szenen deftiges Fremdschämen angesagt ist, hört der Spaß leider auf.

Und das trotz meiner großen Vorschußlorbeeren für Container Aussteiger David Hasselhoff, unserer KNIGHT RIDER und BAYWATCH Legende, der immer mal wieder gekonnt trashige Auftritte wie zuletzt in PIRANHA 2 hingelegt hat und für ein Revival noch öfter in seinem Leben gut sein wird. Die Geschichte der Fletchers um Frau Maya (Caroline Rhea) und ihrem Mann Jack, die eine Weihnachtsparty geben wollen und zur Unterstützung den Weihnachtsplaner Owen (David Hasselhoff) engagieren, ist so normal wie langweilig. Natürlich fangen damit erst einige Verwicklungen an…Man möchte krampfhaft einiges lustig finden, aber CHRISTMAS PLANNER macht es einem leider verdammt schwer.

Hasselhoff kann nicht wirklich schauspielern, das ist keine Neuigkeit, in Actionfilmen kann das noch einigermaßen kaschiert werden. Allerdings gibt es in CHRISTMAS PLANNER kaum erinnerungswerte one-liner oder Szenen, die man hinterher noch im Kopf behält. Zwischen dämlichen Klischees bezüglich Russen und spießigen amerikanischen Ehepaaren und Frauen mit Schweinsnasen bringt man irgendwie die 90 Minuten rum. Die Schluss-Szene schlägt dem Fass den Boden aus. Der Film tut ja keinem weh, aber ich behaupte mal, dass CHRISTMAS PLANNER kein alltime Klassiker der Weihnachtsfilme wird.

3,5/10 Punkten (mit viel "The Hoff-Bonus")

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