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Gangsterfilm aus Hong-Kong. Es geht dabei um Ermittlungen gegen eine Bande von Juwelendiebe. Der eingeschleuste Undercover-Polizist wird enttarnt und ermordet. Inspektor Lau (Sun Yueh) beauftragt deshalb Ko Chow (Chow Yun Fat) die Arbeiten weiterzuführen und sich ebenfalls als verdeckter Ermittler einzuschleusen. Ko Chow willigt nur widerwillig ein, da er moralische Bedenken hat und die Hochzeit mit seiner Freundin Hung bevorsteht. Nach einem Überfall mit einem Todesopfer setzt die Polizeiführung eine Sonderkommission unter der Leitung von Inspektor John Chan (Roy Cheung) ein. Die beiden Inspektoren Chan und Lau können sich nicht leiden und deshalb sind ihre Arbeiten schlecht miteinander koordiniert. So ist es nicht verwunderlich, dass der verdeckte Ermittler plötzlich ins Visier seiner „eigenen" Leute gerät. Können die Juwelendiebe trotzdem überführt werden.

Die Polizei agiert hier wirklich ziemlich dilettantisch und wirft mit ihrem Handeln doch etliche Fragen auf. Die Story wirkt generell etwas überladen und so verliert man sich als Zuschauer etwas. Da auch das Erzähltempo sehr unkonstant ist, kann nur schwer ein Spannungsbogen aufgebaut werden. Der Film hat aber zweifelsfrei auch sehr gute Ansätze, nicht verwunderlich, dass sich Quentin Tarantino für den Film Reservoir Dogs hier inspirieren liess. Mich konnte City on Fire als Gesamtwerk jedoch nicht wirklich überzeugen.

Note: 5 / 10

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