Review

kurz angerissen*

Gleichschritt mit dem ebenfalls schon anspruchslos-unterhaltsamen ersten Teil. Gekappt wird im Mythologie-Abenteuer mit maritimen Schwerpunkten nur der Ansatz, Teile aus der „realen Welt“ als Rahmen zu zeigen, was typisch ist für Fantasy-Reihen mit jungen Hauptfiguren, da so ihre Emanzipation vom irdischen Ursprung und die Akzeptanz der Märchenwelt als neue Heimat unterstrichen wird. Ob nun aber die Reibungen im Duell Fantasy vs. Reality oder Fantasy vs. Fantasy stattfinden, ist ähnlich egal wie die Frage, ob Uma Thurman und Pierce Brosnan zu den Co-Stars gehören oder Nathan Fillion und Stanley Tucci. Oder ob eine Hydra zu den Vorzeige-Spezialeffekten gehört oder ein Riesenkraken mit scharfzahnigem Müllschluckermaul. Eines ist so gut wie das andere, Hauptsache es unterhält. „Im Bann des Zyklopen“ gelingt eben dies kaum besser oder schlechter als das drei Jahre früher entstandene Original; allenfalls muss man einige charakteristische Zwänge vieler Sequels schlucken, zu denen etwa auch der dümmliche Sidekick mit Hans-Guck-in-die-Luft-Feeling gehört oder eine konkurrierende weibliche Ausgabe des Titelhelden.

*weitere Informationen: siehe Profil

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