6
Da hing das Italo-Kino schon am Tropf. Trotzdem bäumt sich PACO noch einmal auf, präsentiert sich als dreiste Epigone zu einem US-Hit, wie man es gewohnt ist, und suhlt sich in (irgendwie genialer) 80er Testosteronprotzerei zu Elektro-Klängen. Rasende Trucks, verschwitztes Armdrücken in schummrigen Spelunken und jede Menge Explosionen, das passt schon. Das geschieht gleichzeitig alles auf eine so knuffige Weise, dass man dem B-Movie seine mangelnde Kreativität und sein holpriges Drehbuch gleich nachsehen möchte. Und die aus Splatterklassikern bekannten Gesichter von George Eastman und Janet Agren sind ja auch stets willkommen. Nur Härte und Gore wie einst aus den ruhmreichen Glanzzeiten etwa eine halbe Dekade davor darf man hier nicht mehr erwarten. Darum ist PACO als Möchtegern-TERMINATOR zwar kein großer Wurf, aber unter den T800-Plagiaten noch eines der Besseren.
4
Mies, mies , mies. Der Film ist dumm wie ein Stück Brot und bietet dem Zuschaur nur langeweile. Die Darsteller aggieren hölzern, allen voran der Hauptdarsteller, der versucht immer wieder sich wie ein Roboter zu bewegen, wirkt heute äusserst lächerlich. Die Action ist auch nicht atemberaubend, aber es gibt viel davon, diese ist jedoch lieblos gemacht.Ich kann nur abraten, alles in allem haben wir es hier mit einem der schlechtesten italienischen Filme zu tun, die ich je begutachtet habe. John Saxon und George Eastman werden hier einfach nur verbraten. Schade.