Review

Der Präsidentschaftskandidat und Superschurke Lex Luthor tobt, nachdem Bruce Wayne zum Mann des Jahres gewählt wurde - und er nicht. Um seine größenwahnsinnigen Ziele zu erreichen, um Präsident der USA zu werden, verbündet er sich mit dem Joker. Mit dessen Hilfe und der weiterer Verbrecher und Psychopathen aus der Unterwelt Gothams will er Batman und Superman ausschalten. Da die Schurken in den Besitz einer gefährlichen Strahlenkanone und großer Mengen Kryptonit gelangen, wird es für die Superhelden brenzlig. Ein Grund, die Gerechtigkeitsliga zu rufen.

Der Film mit dem sperrigen Titel „LEGO Batman: Der Film - Vereinigung der DC-Superhelden“ ist der Auftakt einer Reihe mehrerer animierter und direkt auf DVD veröffentlichter LEGO-Filme mit den berühmten Comic-Helden und -Schurken. Der Film basiert zudem auf einem Computerspiel, was man ihm optisch durchaus ansieht. Auch der Erzählweise merkt man das an, da sie einzig auf die Verbindung möglichst rasanter Action-Szenen und Superhelden-Auftritte fokussiert ist. Der Film wirkt damit in erster Linie hektisch und gönnt sich im Verlauf seiner gut einstündigen Laufzeit keinerlei Verschnaufpausen, womit zwar keine Längen aufkommen, während in Anbetracht der durchgehenden Dauer-Hast aber auch keinerlei Höhepunkte gesetzt werden können.

Für solide Unterhaltung sorgen dabei nicht unbedingt die überdrehten und auf Dauer monotonen Action-Sequenzen, sondern die vielen witzigen Details, die mitunter amüsanten Wortgefechte, die verschrobenen Figuren. Vor allem der humorlose und misstrauische Batman sorgt durchaus für Spaß. Die zahlreichen DC-Figuren, die Gadgets, Waffen und Fahrzeuge bereichern das bunte Treiben um einige aus den bisherigen Comics und Filmen bekannte Aspekte. So ist der in durchweg gelungener LEGO-Optik gehaltene Film letztendlich sehenswert aber durchschnittlich.

Fazit:
Die Kombination von LEGO und DC ist zwar zu hektisch erzählt und damit etwas anstrengend, aber durchaus kurzweilig.

50 %

Details
Ähnliche Filme