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In diesem Italo-Konglomerat aus Horror und Katastrophenfilm jagt David Warbeck einen sowohl radioaktiv als auch bakteriell verseuchten Mutanten (!), der mordend durch eine britische Stadt zieht. Die Regierung indes lässt jene Stadt wegen der Seuchengefahr durch die Armee abriegeln und plant insgeheim schon die Vernichtung dieser. Unser Held steht also mächtig unter Zeitdruck und genau diese Tatsache ist es neben der quasi klaustrophischen Atmossphäre auch, die "Panik" ein gewisses Maß an Spannung verleiht. Ansonsten lässt sich hierüber aber nicht viel gutes sagen, da Regisseur Ricci ohne Ende rumschludert, was z.B. an der nervösen Kamera und den größtenteils lächerlichen vor letzterer herumstümpernden Darstellern deutlich wird. Kollegen wie Mattei sind zwar keineswegs besser, würzten ihre Werke jedoch damals wenigstens noch mit den vom Fan erwünschten Gore-Einlagen, was hier leider nicht der Fall ist; immerhin ist aber das hübsch-hässliche Monster Makeup sehr gelungen.
Fazit: es wäre interessant zu sehen, was ein fähigerer Regisseur aus dieser durchaus interessanten Story gemacht hätte. So bleibt aber nur nette, unfreiwillig komische Durchschnittskost für Monstertrash-Fans.

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