Ein antiker Wandspiegel übt eine zerstörerische Wirkung auf seine Besitzer aus. Über Generationen hinweg verfielen alle Eigentümer dem Wahnsinn und wurden zu Mördern. Kaylie (Karen Gillan) ist Antiquitätenhändlerin. Gemeinsam mit ihrem nach zig Jahren aus der Psychiatrie entlassenem Bruder Tim (Brenton Thwaites, MALEFICENT, THE SIGNAL) will sie dem eigenen Familiendrama um ihren Amokläufer-Vater auf den Grund gehen, das sich in Kindertagen ereignet hat. So verbarrikadieren sich Kaylie und Tim gemeinsam mit dem Horrorspiegel im alten Haus ihrer Eltern. Schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Wahn und Realität, Gegenwart und Vergangenheit...
Ein Killerspiegel, der seine Opfer in den Wahnsinn zieht... - Gab's das nicht schon mal bei AMITYVILLE!? Ganz anders als im siebten Teil der Horrorhaus-Saga präsentiert sich OCULUS als trickreicher, intelligent ausgeklügelter Horrorfilm, der dem Zuschauer so manches Trugbild auftischt. Statt Pflaster werden Fingernägel abgezogen. Statt Äpfel Glühbirnen verspeist. Beim Kramen in der Erinnerung an die durch den Schicksalsschlag zerrüttete Kindheit entfesseln die beiden Spiegelgucker die Geister der Vergangenheit. Das ist nicht immer logisch. Die Erklärung, das es sich eben um Halluzinationen handelt, befriedigt da so semi. Dennoch ist OCULUS ein rundes Ding mit hübscher Rothaarigen (Karen Gillan, GUARDIANS OF THE GALAXY, DOCTOR WHO) und Rory Cochrane (ARGO, DAZED & CONFUSED) als Psycho Dad im SHINING-Modus.
Fazit:
Spieglein, Spieglein...