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Ein Junggeselle, der sich plötzlich um ein Baby kümmern muss und damit hoffnungslos überfordert ist. Das ist jetzt nicht brüllend komisch, doch die Verwechslungskomödie mit leicht politischem Anstrich hat ihr Herz am rechten Fleck. Es ist durchaus amüsant zu sehen, wie sämtliche UNO-Mitglieder ihre Vertreterinnen aussenden, damit die um den Bachelor und die Staatsbürgerschaft des Findelkinds buhlen. Liselotte Pulver als Sowjetrussin Sonya macht ihre Aufgabe besonders gut und kommt überraschend sympathisch rüber. Es ist schön zu sehen, dass ein US-Film von damals mal über seinen Schatten springt und die Russen nicht plump verteufelt - und das so unmittelbar nach der Kubakrise! Die utopische Behauptung, dass die Vereinten Nationen eines Tages alle Kinder der Welt versorgen werden, ist jedoch bloß eine naive Phantasterei aus einer Zeit, als es "nur" 3 Milliarden hungrige Mäuler zu stopfen galt.

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