Okay, ein total schiefgegangenes Experiment... Ethan Hawke ist ein guter Schauspieler, und die Story verprach einen netten No-Brainer. Was dabei rausgekommen ist, ist aber nicht einmal ein Verkehrsunfall, sondern höchstens eine Reifenpanne. Wenn der Film wenigstens schlecht wäre, könnte ich mich ja über die Logiklöcher (der Plan ist viel zu kompliziert), die Dialoge, die Besetzung (Selena Gomez in einer katastrophal falschen Rolle. Keine Ahnung, ob sie was kann, aber für die Rolle ist sie viel zu glatt) oder sonstwas aufregen, aber der Film ist schlicht belanglos und langweilig. Nette Autoverfolgungsfahrten reichen einfach nicht. Den Plot kennt man (besser) aus Stirb Langsam 3 und den beiden 12-Rounds-Filmen, die Action hat man auch spektakulärer gesehen und Ethan Hawke darf nichts zeigen. Der Versuch, mit der Liam-Neeson-Formel Kohle zu machen, aber total in die Hose gegangen, leider nicht total genug, um sich wenigstens drüber aufzuregen. Ach ja, eventuell reißen die letzten fünf Minuten alles noch mal raus. Keine Ahnung. Bin eingeschlafen. Aber selbst wenn das Ende genial war - der Weg dahin hat alle Sympathien effektiv verspielt. Da ist mir ein filmischer Frontalcrash wie Lone Ranger (was ein gequirlter Müll!) echt noch lieber als dieser Ausflug nach Schnarchhausen. Mit oder ohne aufgemotztes Auto und Fahrten über Treppen.