Review

Bei Joe - die Rache ist sein geht es darum, dass ein Junge mit Namen Gary mit seinen verwahrlosten Eltern in einem heruntergekommenen verlassenen Haus unterkommt. Im Gegensatz zu seinen Eltern will er aber aus seinem Leben etwas machen und versucht einen Job zu bekommen. Diesen bekommt er von Joe (gespielt von Nicolas Cage), der selbst keinen einwandfreien Lebensweg hat. Mit der Zeit und bei all den Angriffen, die Gary durch seinen Vater erleiden muss, wächst er Joe immer mehr ans Herz und Joe hat kein Interesse daran, dass der Junge in die Kriminalität abdriftet. Er verhält sich Gary gegenüber immer mehr wie ein Vater. Der Film ist recht bedrückend angesichts der Tatsache, dass solche Geschichten leider nicht an den Haaren herbeigezogen sind. Dazu habe ich nach dem Film etwas dazu gegoogelt und gefunden, dass z.B. die Rolle von Gary’s Vater von einem gespielt wurde, der selbst auf der Straße gelebt hat und der wohl leider 2 Monate nach Fertigstellung des Film verstorben ist. Die Rollen im Spiel sind sehr glaubhaft gespielt und mit diesen Infos im Nachhinein wird dies auch klarer, warum manch Rollen sogar sehr überzeugend sind. Die Nichtigkeiten, die im Film zu Gewaltausbrüchen führen, sind erschreckend, aber immer wieder liest man ja für wie wenig Menschen in der Lage sind Gewalt anzuwenden. So war die Stimmung nach dem sehenswerten Film eher ruhig, weil der Film zum Nachdenken angeregt hat.

Details
Ähnliche Filme