Alle Kurzkommentare


7

Nicolas Cage überzeugt in seiner Rolle ebenso wie der junge Tye Sheridan. "Joe" ist ein atmosphärisches Thrillerdrama mit einigen guten Momenten, wenn auch insgesamt recht überraschungsarmer Geschichte. So bleiben am Ende in erster Linie die guten Darstellerleistungen und ihre Charaktere in Erinnerung.

7

Na wer sagts denn - er kann ja doch noch schauspielern und liefert die beste Performance seit langem ab! Die Rolle ist Cage auf den Leib geschrieben. Wir folgen den inneren Dämonen eines orientierungslosen Exknackis in einer kaputten tristen Welt mit vielen kaputten und auch bösen Menschen. Ein düsterer White-Trash-Film in gesättigten Farben. Der Regisseur, der ja sonst eher für Klamotte bekannt ist, liefert hier einen intensiven Indie-Film ab. Die Handlung ist eher banal, es handelt sich mehr um Momentaufnahmen des tristen Daseins. Fast alle hier sind kaputt, von Drogen und Alkohol gekennzeichnet, für eine Flasche Wein wird auch schon mal jemand kaltgemacht. Alles wirkt sehr realistisch und schwermütig, vielleicht etwas zu lang geraten, aber von großer Intensität.

9

Endlich, endlich mal wieder ein Film mit Nicolas Cage. Sanft und ruhig erzählt der Film ein Sozialdrama in dem Cage nach gefühlter Ewigkeit mal wieder zu überzeugen weiß.  Natürlich werden in diesem Film Klischees aufbereitet, aber sie sind gut in Szene gesetzt und wissen zu überzeugen. Im Gegensatz zu vielen ähnlichen Filmen endet das ganze nicht in irgendeiner Gefühlsduselei, sondern bleibt weiterhin authentisch und glaubhaft. Insofern ist dieser Film endlich wieder etwas richtig sehenswertes mit Cage und entschädigt irgendwie für vieles, was er uns in den letzten Jahren gegeben, oder besser gesagt nicht gegeben hat. Dieser Film ist Klasse!

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