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Schade, dass dieser Shortie nicht ganz so clever ist, wie er sich gibt: Die Vermischung von Phantasie und Realität, die gar nicht erst erklärt wird, hätte sicherlich noch einiges mehr an Möglichkeiten hergegeben als nur ein paar taktische Vorteile für die fliehende Frau in ihrem Kampf gegen den Verfolger. Aber in 8 Minuten lässt sich eben auch nicht sehr viel mehr unterbringen. Mehr als beachtlich sind allerdings die Umstände, unter denen dieser Kurzfilm zustande gekommen ist: Gemessen am quasi nicht vorhandenen Budget und dem straffen Drehplan von nur wenigen Tagen ist das Endresultat dann doch zumindest in technischer und handwerklicher Hinsicht verblüffend gut. Offenbar auch gut genug, um für diverse Filmpreise nominiert zu werden. Jedenfalls sollte man diesen Daniel Flügger weiterhin im Auge behalten, denn der Mann hat sehr viel Potential.