3
Man hätte vom großen John Carpenter eigentlich erwarten können, dass er den klassischen Stoff zeitgemäß aufbereitet und etwas Eigenständiges daraus macht. Bei DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT hat es doch auch bestens geklappt. Aber dieses Remake ist wieder nur so eine seelenlose Auftragsarbeit, bei der alle Beteiligten zu faul waren, eigene Ideen einfließen zu lassen. Die einzige Innovation: Eines der bösen Kinder entwickelt plötzlich menschliches Mitgefühl und stellt sich gegen seinesgleichen. Dadurch wird das gesamte Konzept von der uniform agierenden und gerade deshalb Angst einflößenden Kinderschar auch gleich komplett ruiniert. Und was Jahrzehnte zuvor in Schwarzweiß unheimlich gewirkt haben mag, nämlich Kids mit schneeweißen Haaren und grell leuchtenden Augen, ist mittlerweile sowieso eher albern denn gruselig. Ein trauriger Anblick ist hingegen der gealterte Mark Hamill als ultimativer Loser.
0
Also wäre John Carpenter mit diesem Script als seine eigene Idee und nicht als Remake angekommen, ich glaube nicht, dass ihn irgendjemand bei klarem Verstand den Film hätte drehen lassen. Weder ist der Film eine Hommage oder liebevolle Parodie an das Original, noch ist es ein effekt- und dramatikgefüllter SciFi-/Horrorstreifen. Die Story verläuft viel zu schnell und die Schauspieler, allen voran Christopher Reeve wirken, als würden sie erste Gehversuche auf der Leinwand machen. Dabei hat der Film durchaus Namen zu bieten, aber das reicht einfach nicht. Das Einzige was den Film noch auf einigermaßen ansehnlichem Niveau hält, ist das Grundkonzept, was das Original so erfolgreich machte. Und die erwähnte Rasanz verhindert immerhin aufkommende Langeweile (auch wenn einem nicht Recht Mitleid mit den Dorfbewohnern oder den Kindern aufkommen will).
8
John Carpenter liefert hier ein mehr oder weniger sehenswertes Remake zum gleichnamigen Klassiker aus den 60ern, welches zwar kein Bisschen originell ist und den Grusel des Originals durch Unterhaltung ersetzt, aber trotzdem nicht schlecht ausfällt. Beim einmaligen Ansehen kann dieser Film einen guten Eindruck hinterlassen weil er recht spannend ist, gute Atmosphäre hat und auch zu unterhalten weiss. Ausserdem gibt es gute Schauspieler zu sehen wie Christopher "Superman" Reeve, Mark "Luke Skywalker" Hamil und Kristy Alley. Wenn man den Film ein zweites Mal sieht kann er schon an einigen Stellen an Spannung verlieren und nicht mehr ganz so toll aber trotzdem noch nicht schlecht. Da der ganze Film teilweise zu sehr auf TV-Niveau wandelt aber durchaus stimmungsvoll ist kann man noch solide 8 Punkte geben...
3
Beim ersten Betrachten des Films war ich gleich gefesselt: Bedrohliche Atmosphäre, glaubwürdige Schauspieler, eine Story die einem richtig Angst machen kann ... ABER: Sobald die Kinder geboren sind, glaubt man sich in einer viertklassigen Super-RTL-Produktion wiederzufinden! Absolut unlogische Story (warum läßt man die Kinder 10 Jahre alt werden?), übelstes Makeup und Design der "Monster-Kids", aufgesetzte Dialoge und Hauptfiguren, die wie die Fliegen im 3-Minutentakt im Grab versinken. HARRSTRÄUBEND! Zudem fehlt noch jegliche Auflösung, aber auch ein offenes Ende finden wir hier nicht vor, selbt diese Chance wurde vertan. Fazit: Starker Beginn, am Wendepunkt des Films jedoch (auf den man so lange wartet) geht jeglicher Reiz und Spannung verloren. Nur 3/10 Punkten
4
Es ist schon bedauerlich, wie leichtfertig der einst so große John Carpenter mit seiner Neuauflage des Klassikers von 1960 einen hervorragenden Stoff mit enormem Potenzial zu einer einfältigen Grütze auf TV-Niveau verwurstet. Die Schauspieler stolpern durch eine völlig unglaubwürdige Story, ein ausrangierter Luke Skywalker darf den Priester spielen und die leuchtenden Augen der bösen Kinder wirken lange nicht so bedrohlich damals in schwarz-weiß. Schwach!