kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 26.01.2014
Besser als sein Ruf: Zum einen hat Jaime Murray durchaus etwas für sich, wie diverse Serienauftritte (Dexter, Spartacus, Defiance) bewiesen, und dass sie irgendwann mal einen Vampir verkörpern würde, lag aufgrund ihrer markanten Knochenstruktur und ihrer bitchigen Ausstrahlung nahe. Und sie wird der Serie und ähnlichen Ablegern der 80er ("Vamp", "Begierde") durchaus gerecht. Der Film selbst gestaltet sich insgesamt deutlich moderner, die Ostblackkulissen werden erstaunlich stilvoll in Szene gesetzt und mit netten Beleuchtungs- (Handylicht) und Farbeffekten aufgewertet. Die Settings sind abwechslungsreich, das Treiben streckt sich über das Unigelände, die rumänischen Straßen- und U-Bahn-Netze bis hin zu geheimen Gängen und Gruften, in denen natürlich die großen Entdeckungen gemacht werden, teilweise mit reichlich Suspense.
Die Interpretation Peter Vincents ist schon eine sehr postmoderne, seine Null-Bock-Attitüde wird aber mitunter schön auf die Schippe genommen und sinnvoll in den Kontext integriert.
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