Im Land der Raketenwürmer. Im Land der Raketenwürmer wachsen die Radieschen von oben nach unten und die Schweißringe von innen nach außen.
Dort gibt’s viel Sand, Sonne und Staub, Staubsaugervertreter sind da aber Mangelware.
Im Land der Raketenwürmer wohnen die beiden Cowboys Val (Kevin Bacon) und Earl (irgend so’n alter Knacker), die den lieben langen Tag mit Cowboy typischen Tätigkeiten wie Bier trinken, rülpsen und Odelgruben auspumpen beschäftigt sind.
Raketenwürmer – das sind unheimlich hässliche und gefräßige Viecher, die unter der Erde leben und sich von Zeit zu Zeit ein frisches Menschlein schnappen.
In letzter Zeit sogar ein wenig mehr als das kleine Wüstenkaff unserer Kuhjungen entbehren kann.
„Im Land der Raketenwürmer“ – das ist so was wie „Der Weiße Hai“ in der Wüste, der mit Sicherheit jedem Liebhaber von hausgemachten Latexkolossen und ausgefeilten Schleimorgien bei Laune halten dürfte.
Ein ziemlich plattes und hirnloses, dafür aber wahnsinnig spaßiges und wabbeliges Riesenwürmer-Spektakel und eine Horrorkomödie, die sich sehen lassen kann und auch gesehen werden sollte.
Viel Staub, viel Sand und Würmer in der Länge von Omnibussen. Neben dem Yeti, dem Loch Ness-Monster, dem Grund für Zidanes Headbutt und dem weiblichen Orgasmus gewiss einer der größten Mythen unserer Zeit…