‘Perfection’ ist ein kleines Kaff in der Wüste Nevadas. Eines Tages machen die Einwohner Valentine (Kevin Bacon) und Earl (Fred Ward) eine unglaubliche Entdeckung: Unter der Erde hausen aggressive Riesenwürmer, denen schon bald die ersten Menschen zum Opfer fallen. Nun sind die Bewohner von Perfection von den Würmern umzingelt und müssen sich irgendwie den Weg in die Berge ebnen. Unter der Führung von Valentine und Earl kämpfen sie sich vor.
"Tremors" ließ dem tot geglaubten Monstergenre aus den 50ern wieder eine Renaissance erleben. Den Film allerdings als Kult zu feiern halte ich für stark übertrieben, denn eigentlich wird nichts geboten, was dies rechtfertigen würde.
Die Grundidee ist recht reizvoll, wenn auch nicht neu (klar, denn der Film soll ja als Hommage an die früheren Monsterfilme gedacht sein). Dass einem aber so ein dünner Handlungsfaden geboten wird, ist echt nicht abzusehen. Die Story entwickelt sich im Grunde genommen gar nicht, am Ende weiß man genauso viel wie vorher. Überraschungen bleiben völlig aus, dazu ist alles an den Charakteren viel zu vorhersehbar.
Spaß macht es, den Darstellern bei ihren Fluchtversuchen zuzuschauen. Immerhin werden dabei witzige Situationen geboten. Zum Totlachen ist beispielsweise die "Stabhochsprung" - Sequenz.
Ansonsten sind noch einige Dialoge der beiden Hauptdarsteller erwähnenswert, die sich witzige Wortduelle liefern.
Ein bisschen Splatter bekommt der Fan auch geboten. Dies beschränkt sich jedoch auf die Würmer, deren Tot recht stimmungsvoll inszeniert wurde. Die Effekte können sich sehen lassen, allerdings ist es recht erbärmlich, dass bei den Szenen unter der Erde scheinbar immer die gleichen Bilder genommen wurden.
Wer 50er Jahre Monsterfilme mag, wird ´"Tremors" lieben. Ich konnte damit nicht allzu viel anfangen, richtig gelangweilt hab ich mich jedoch auch nicht, trotz der unendlich platten und vorhersehbaren Story. Als Partyfilm mit Freunden genießbar, ansonsten von vielen überschätzt.