Review

Deutsche Soldaten werden auf dem Rückzug 1944 von fränzösischen Widerstandskämpfern hingemetzelt und im See versenkt. Dieser war mal mystische Kultstätte und zehn Jahre später steigen die Deutschen als Zombies aus dem Wasser...
Manchmal wackeln sie schon ziemlich tumb durch Bild und das grüne make-up war bei Plumpaquatsch nie besser, trotzdem, so schlecht ist der Film gar nicht.
In Flashbackszenen erzählt der Bürgermeister die Geschichte eines der deutschen Landser der sich in französisches Mädchen verliebt, er stirbt im Hinterhalt, sie bei Geburt der (gemeinsamen) Tochter. Die Liebesgeschichte wird angenehm idylisch erzählt, wirklich stören tun nur die hineingeschnittenen Weltkriegsszenen aus Billig-Produktionen (der "Gebäudekampf" im Winter hat hier nichts verloren, gleich darauf ist wieder Sommer).
Zombie Karl erinnert sich an seine Liebe, als er die Tochter findet siegen die Vatergefühle über den Blutdurst. Und das Mädchen bekommt kurze Zeit seinen Papa (ehe der mit seinen Kameraden in den Himmel kommt, dank Mithilfe der Bevölkerung).
Der romantische Teilaspekt, der auch ganz ordentlich umgesetzt ist, verleiht dem Film einen besonderen Reiz, sehr lecker sind auch die Touristinnen, die knackig in den See hüpfen.
Alles in allem, ein fast romantischer Zombiefilm, der mit etwas liebevollerer Behandlung und besser ausgebildeten Schauspielern (nur grimmig schaun und steif wackeln reicht auch für einen Zombie nicht !!!) hätte ein Klassiker werden können.
Noch ein Pluspunkt: Die Deutschen dürfen ganz normale Wehrmachtsoldaten sein, der Film kommt ausnahmsweise ohne den ganzen Nazi-Scheiß, wer Zombie ist, muss nicht in der SS sein. sehr versöhnlich für einen französischen Film.
5 von 10 Punkten.

Details
Ähnliche Filme