Ein geschickt gemachter Horrorfilm mit einer vorzüglichen Filmmusik, die in der Eingangssequenz bereits für Spannung sorgt und den Zuschauer unheilvoll ahnen lässt, was auf ihn zukommt. Von Anfang bis Ende auf Hoch-spannung getrimmt, ohne Leerlauf und Längen, erzeugt der Film eine bedrohliche, fast kranke und hoffnungslose Atmosphäre, die ausweglos erscheint. Die Darstellung der Missgeburt ist ausserordentlich kraftvoll und erinnert an das Frankenstein-Motiv, wenn er etwa der Reporterin hilflos wimmernd und grunzend eine Puppe zum Spielen hinhält. Dem Film gelingt das Kunststück, nur aufgrund der atmosphärischen Dichte, ohne sonderliche Splattereffekte, eine fortlaufende Bedrohung zu vermitteln, die sich auf den Zuschauer überträgt und so für permanente Spannung sorgt. Eine geradlinige Handlung, die gute Farbfotografie und in der kompletten Besetzung überzeugende Schauspieler sorgen für Horror pur, so wie es sein soll. Unbestritten ein Klassiker, den man gesehen haben sollte, gute Nerven vorausgesetzt!