Review

Ein kleiner, intimer & gefühlvoller, aber auch sehr witziger Film, auf eine gute Weise unspektakulär, getragen von einem tollen Ensemble. Nicole Holofceners Dramödie profitiert ungemein vom wunderbaren Spiel der beiden Hauptfiguren & der großartigen Chemie, die zwischen ihnen besteht.

Albert (James Gandolfini in einem seiner letzten Filme) & Eva (Julia Louis-Dreyfus), beide geschieden, begegnen sich auf einer Party. Es funkt sogleich zwischen dem sanftmütigen Bären von Mann & der zierlichen Brünetten, die als Masseurin ihr Geld verdient & Alberts Ex-Frau (Catherine Keener) zur Kundschaft zählt, was erstmal keiner weiß. Als es Eva schließlich rafft, verheimlicht sie es Albert, ist es doch zu verlockend, ihre ahnungslose Kundin über deren Ex (& ihren Neuen) auszuhorchen. Langfristig gesehen vielleicht nicht die beste aller Ideen.

Genug gesagt wirkt lebensecht & wahrhaftig. Die humorvollen Momente ließen mich mitlachen, die leisen berührten mich, die traurigen stimmten auch mich traurig. Es ist ein reifer Film mit vielen netten Touches, natürlich & zärtlich & lakonisch, aber auch emotional, ein wenig dramatisch & manchmal peinlich. Als Evas Freunde sind Toni Collette & Ben Falcone zu sehen, den Nachwuchs spielen Eve Hewson, Tracey Fairaway & Tavi Gevinson. Toll.

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