In Middleton begehren die Bürger gegen eine Brücke und die Eingemeindungspläne des Noch-Bürgermeisters auf. Cassie wird von den Gegnern für die Bürgermeisterwahl nominiert. Jake hätte seine Frau lieber zu Hause. Und plötzlich klopft eine unbekannte Verwandte an die Tür: Cassies Cousine Abigail - und die führt nichts Gutes im Schilde.
Die Good Witch Reihe bringt es mittlerweile auf sechs Filme, die pünktlich im Jahresrhythmus rausgebracht werden. Da ich Quereinsteiger bin und die anderen Exemplare nicht kenne, kann ich zur Vorgeschichte nichts sagen, sondern nur den vierten solo betrachten.
Da wir uns aber im Reich der Fernsehfilme aus dem Hause Disney befinden, kann man getrost davon ausgehen, das die komplette Serie saubere Familienunterhaltung bietet. Hier bekommt es die gute Cassie (ob sich catherine Bell innerlich zu ihren JAG Glanzzeiten zurücksehnt) mit ihrer intriganten Cousine auf Besuch zu tun, muß gleichzeitig die Kandifatur zur Bürgermeisterin organisieren, obwohl Ehemann Jake eigentlich dagegen ist und ihre pubertierenden Kiddies machen eben das, was pubertierende Kiddies eben so machen.
All die Probleme müssen unter einen Hut gebracht werden. Natürlich gelingt dies am Ende, aber sonderlich interessant ist der Weg dorthin aber nicht. Es ist das typische Familieneinerlei mit ein wenig Drama und Humor, bei dem seitens der Macher versucht wird ja nirgends anzuecken. Wem also die Cosby Show einfach zu vulgär oder Sabrina zu jugendlich ist, ist hier sicherlich richtig gelandet. Gute Familienunterhaltung, aber für einen Soloabend mir persönlich einfach zu bieder.
5/10