Review

Von Luc Besson hab ich schon besseres gesehen: Auch hier serviert er mal wieder kurzweilige aber völlig belanglose Mainstream-Unterhaltung von der Stange. Sicher ist der Humor tiefschwarz, zuweilen auch recht blutig geraten, aber irgendwie fehlt dem Film der rechte Biss. DeNiro und die Pfeiffer sind wirklich klasse, Tommy Lee Jones hat eigentlich kaum etwas zu tun, ausser sein knorriges Gesicht zu zeigen.

"Malavita" ist einer dieser Filme, in dem die Chemie nicht so recht stimmen mag. Da sind zwar viele blutige Gags, die aber von der schlechten Comedy-Filmmusik wieder entschärft werden. Das Ende ist dann bluttriefend und hart aber passt nicht zum Rest des Films. Es gibt keine wirkliche Geschichte, alles drehtrsich einzig und allein um den Kulturschock einer Mafia-Familie in der tiefsten Provinz. Ganz Nett anzusehen, aber ohne Biss oder echte Anteilnahme.

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