Hier geht es darum, dass Eric Lomax (Eisenbahnfan) seine Kriegsgeschehnisse / -erlebnisse nie richtig aufgearbeitet hat bzw. ihm nie dabei geholfen wurde alles zu verarbeiten. Hier geht es vor allem um die Zeit, in der er in japanische Kriegsgefangenschaft kam. Erst seine späte Liebe bringt ihn dazu, sich der Vergangenheit zu stellen und die Aufarbeitung anzugehen. Im Film gibt es immer wieder Rückblenden, wenn ihn die Vergangenheit gedanklich einholt und er die Ereignisse immer wieder durchlebt. Der Zuschauer erlebt sowohl die damaligen als auch die gegenwärtigen Situationen ungeschönt und hautnah. Da kann man nur froh sein, dass es hier heutzutage doch eher friedlich zugeht, auch wenn es etliche Leute gibt, die daran anscheinend kein Interesse haben… - was mir einfach nicht in den Schädel gehen mag. Aber umso schöner finde ich, dass hier auch der Weg der Versöhnung / Vergebung und Anfreundung dargestellt wird. So muss es sein!!