Review

Dieser Film atmet die 60er in Sound, Bild und generell Spirit. Nein, nicht die ernsten mit politischem Umbruch und Freiheitsbewegung, sondern die mit der kunterbunten Leichtigkeit. Es wird also zu einer Geschmacksfrage. Appetit machen hier definitiv die erfrischende Claudia Cardinale, die göttliche Sharon Tate, je nach Sichtweise auch der schon etwas abgestandene Toni Curtis. Zumindest also ein Augenschmaus. Wenn man jetzt auch noch zuhören könnte, das fällt nämlich arg schwer. Die inhaltsfreien Dialoge werden unterfüttert von praktisch keiner Handlung. Dann wenigsten California Surf-Feeling? Nicht hier, da ist der Film, wie in der Interpretation seines Hauptdarstellers als Sex Symbol, etwas spät dran. Klingt, als müsste man diesen Film meiden. Nicht ganz, ich hatte es mit dem überirdischen Vergleich schon angedeutet, eine Person stiehl allen und allem die Show. Auch wenn sich Sharon Tate wohl im falschen Film fühlte, die Szenen mit ihr sind Magie. Das hat wohl auch das Marketing bei der Sichtung gemerkt und sie, trotz Nebenrolle, zum Aushängeschild des Filmes gemacht.
Auf Deutsch schwer zu bekommen, fast nur als TV-Mitschnitt. Wer das sehen will kontaktiere mich in den nächsten 48 Stunden oder schweige für immer, nicht schwelge.

Details
Ähnliche Filme