Review

"Die Geschichte des Highlander erreicht ihren totalen Höhepunkt!" kann man in großen Buchstaben auf dem Cover zu "Highlander 3 - Die Legende" lesen. Wo denn bitte sehr? Die Geschichte als Fortsetzung gesehen ist total unlogisch, auch wenn man versucht durch einige Rückblicke auf Teil 1alles irgendwie miteinander zu verbinden. Die Zeitsprünge wurden zwar obligatorisch beibehalten, aber sie führen zu nichts und hätten genau so auch weggelassen werden können. Diese Übergänge zu den verschiedenen Zeitepochen wirken lieblos inszeniert (oft irgendwie reingebastelt) und sind nicht mit denen aus Teil 1 zu vergleichen.

Doch leider nehmen die schlechten Nachrichten kein Ende. Ignoriert man mal die Vorgänger gibt es trotzdem noch jede Menge Ungereimtheiten. Hier nur mal zwei Beispiele: Als Connor sein Schwert schmiedet, woher weiß die Frau wo er zu finden ist (ich will hier ja nicht an der Intelligenz der Frauen zweifeln, aber Schottland ist groß!)? Auch die Rolle der Polizei ist nicht zu Ende gedacht, irgendwie werden deren Ermittlungen zum Schluss völlig ignoriert.

Blieben noch die Actionszenen. Aber auch hier hat der Streifen nicht sehr viel zu bieten. Zwar gibt es ein paar Kämpfe, aber bei der schwachen Handlung sind es einfach zu wenige, um den Streifen noch zu retten. Verwunderlich ist es aber nicht, da ja keine Highlander (außer den Eingeschlossenen) mehr übrig sind. Ein paar Szenen können zwar durchaus überzeugen (als Kanes Körper in zwei Teile geteilt wird), allerdings passt der magische Rahmen nicht wirklich zur Vorgeschichte. Immerhin kann man aber davon auch profitieren und etwas lernen: HOKUSPOKUS Fernseher aus.
2 Punkte

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