Bernhard Wicki schuf mit Die Brücke den wohl besten Anti- Kriegsfilm. Kein einziger anderer Anti- Kriegsfilm zeigt so gut die Sinnlosigkeit des Krieges wie dieser. Zum Inhalt:
Eine Schulklasse wird am Ende des zweiten Weltkrieges dazu beauftragt eine kleine nichtgebrauchte Brücke zu beschützen, vor den annahenden amerikanischen Truppen.
Als die Truppen sich jedoch der Brücke nähern und das Feuer eröffnet wird und die Schulklasse eine vorläufigen Sieg erringt, hat nur keiner der Jungs etwas davon, denn als zum Schluß nur noch zwei da sind und das Sprengkomitee anrückt, flippt einer der beiden aus und schießt wild um sich vor Wut und bemerkt erst hinterher, dass er nicht nur ein Mitglied des Sprengkomitees erschossen hat, sondern auch seinen Schulkameraden.
Heulend rennt er davon und ermöglicht so den Amerikanern den Vorsprung von Ost- nach Westeuropa.
So sinnlos diese Verteidigung, so sinnlos diese Aktion, so sinnlos der Krieg. Mit dem Tod aller Sympathieträger dieses Filmes, sind alle weinenden Leute in diesem Film sehr zu bemitleiden. Bernhard Wicki hat es geschafft den wohl besten Anti- Kriegsfilm zu drehen den es auf dieser Welt gibt. 10 von10 Punkten.