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Gegen Ende des zweiten Weltkriegs bekommen einige Jugendliche, die gerade erst 18 geworden sind, den Einberufungsbefehl zur Wehrmacht. Schon kurz nach ihrer Grundausbildung rückt die Kriegsfront der Stadt immer näher. Nach kurzer Zeit wird dann auch der Befehl zum ausrücken gegeben. Ein Lehrer, der nicht so recht verstehen will, dass man Leute an die Front schicken will, die noch fast Kinder sind, haben sie es zu verdanken, dass sie zu einer Brücke mitten in der Stadt abkommandiert werden und somit eigentlich aus dem Kriegsgeschehen herausgehalten werden sollen.

Als dieser dann in der Nacht kurz in die Stadt gehen will, um etwas Kaffee zu organisieren, wird er erschossen, und die Jungen bleiben alleine zurück. Was diese jedoch nicht wissen, ist, dass die Brücke gesprengt werden soll. Sie denken, sie sollen sie bewachen und verteidigen, vom beschützerischen Plan ihres Anführers wissen sie nichts. Als dann die Kriegsfront immer näher kommt und auch schließlich an die Brücke stösst, verteidigen sie diese mit allen Mitteln...
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Das erste mal gesehen habe ich den Film, als Nachts mal nichts besseres lief und ich somit eben ihn angeschaut habe. Und "Die Brücke" hat etwas geschafft, das bei mir noch selten ein Film geschafft hat, er hat mich richtig bewegt.

"Die Brücke" zeigt, wie grausam und schrecklich der Krieg sein kann bzw. ist, und muss dazu nicht auf unnötig viel Blut und Splattereffekte zurückgreifen wie z.B. in "Der Soldat Jame Ryan". Vor allem gefällt mir, dass die Deutschen nicht wie immer als die bösen Nazis dargestellt werden. Der Film ist auf jeden Fall ein meisterhaftes Stück Film, das nicht umsonst so viel Lob eingeheimst hat. Absolute Empfehlung, 10/10 Punkten.

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