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Am Anfang sieht man die jugendlichen Jungs spielen, lieben und einfach leben im angeschlagenen Deutschland des Jahres 1945, kurz vor Kriegsende, das ist manchmal etwas zu lange, auch wenn die "Ausbildung" gut gemacht ist! Viele, spätere bekannte Schauspieler haben hier ihre ersten Rollen! Wie die Jungs sich freuen, in den Krieg zu dürfen, ist erschreckend.. :( ...und dann dürfen sie "nur" eine (strategisch unwichtige) Brücke beschützen, die sie aber immerhin kennen. Am Anfang nehmen sie es kindisch locker, aber die Situation wird immer ernster & endet in einer Tragödie... Krieg war, ist und wird immer absolut sinnlos sein!
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1945, eine acht Köpfige Gruppe von minderjährigen Jugendlichen muss auf die letzten Kriegstage eine winzig kleine Brücke vor den anstürmenden Alliierten halten. Vollgestopft mit patriotischem Enthusiasmus glauben die acht an den Endsieg! Die Wehrmacht derzeit im Stalingrader Kessel erstickt glaubt schon lange nicht mehr an einen deutschen Siege um Hitler. Doch die Kinder, welche eine andere Auffassung von Freiheit empfinden als Hitler, kämpfen die blutige Schlacht um diese wertlose Brücke bis zum bitteren Ende (dem Fall der Stadt und der Vorrückung der Us-Streitmächte). Dieser erschütternde Antikriegsfilm von Bernhard Wicki zeigt die Aussichtslosigkeit eines Krieges wie derzeit kein Film zuvor. Wicki erhielt zahlreiche Filmpreise, unter anderem einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung! Zu Recht.
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Es gelang bis heute keinem anderen Anti-Kriegsfilm die Grausamkeiten, die Kindersoldaten während des zweiten Weltkriegs zu erleiden hatten, so fesseld und schonungslos darzustellen. Der Fanatismus mit dem sich die "Kinder" auf das "Abenteuer" Krieg freuen ist beängstigend. Was am Ende dabei rauskommt ist abzusehen. Besonders die Leistung der Jungschauspieler ist bemerkenswert. Ein absoluter Klassiker, den jeder gesehen haben muss.
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Verstörender Antikriegsfilm, von dem sich einige neuere Produktionen mal lieber eine Scheibe hätten abschneiden sollen. Wie kaum ein anderer Film dieses dünn besiedelten Genres schafft es "Die Brücke" auch wirklich überzeugende Art und Weise, seine Message rüberzubringen und kann insofern durchaus zum Umdenken in gewisser Hinsicht anregen. Fazit: "Die Brücke" ist ein extrem harter Film, dabei aber nur ehrlich. Pflicht.