Review

Im Vergleich zum eher schwächeren zweiten Teil ist Die Hard with A Vengeance eine sehr amüsante Fortsetzung. Vor allem Dank der Schauspieler und der interessanten Aufgaben, die McLane und Zeus von Simon bekommen. Bereits die erste Aufgabe mit dem „I Hate Niggers“ Schild ist einfach perfekt. Auch das Team McLane/Zeus ist überzeugend, obwohl ich da auch teilweise den Kopf schütteln muss. Zeus der kein Cop ist, sondern einfacher Zivilist mutet sich mir manchmal etwas zuviel zu. Aber das ist erstmal zweitrangig, denn die Chemie zwischen den beiden stimmt. Bruce Willis bleibt seinem McLane Grundprinzip treu, aber teilweise finde ich, dass er sich zu sehr auf seinen Instinkt verlässt.

Samuel L. Jackson macht seine Sache erstklassig und ergänzt sich gut mit dem McLane Charakter. Er bietet McLane und auch Simon Schlagfertig Paroli und frischt die Die Hard Reihe mit seinem Charakter gekonnt auf.

Was wäre das Action/Thriller Genre ohne guten Bösewicht? Die Antwort kennt jeder. Actionfilme leben nicht nur vom Actionheld, sondern zum großen Teil auch von den Bösewichtern. Bei Speed war es z.B. der einzigartige Dennis Hopper (weitere Aufzählung möchte ich vermeiden). Jeremy Irons als Simon Gruber bekäme bei mir im Schulnotensystem eine 2 minus. Denn obwohl er gut ist, kommt er für mich nicht als einer der besten Bösewichte in Betracht wie z.B. Alan Rickman aus dem ersten Teil der Die Hard Reihe.

Fazit:
Die Hard with a Vengeance ist ein guter, ansprechender Actionmovie, jedoch mit einigen Schwächen, die vor allem gegen Ende des Films sichtbar werden.

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