"Citizen Kane" gewinnt fast schon als Abonnent die alle 10 Jahre stattfindende Wahl der Filmkritiker als "Bester Film aller Zeiten".
Wegen der offensichtlichen Parallelen zwischen dem Leben Kanes und dem des realen Zeitungs- und Medienfürsten Randolph Hearst führten die meisten Blätter des Landes eine Anti-Kane-Kampagne, die die offensichtlichen Qualitäten des Films glatt unterschlug.
Kane wurde praktisch ein Flop und ging auch bei den Oscars praktisch leer aus.
Der Film gilt als narrativ und technisch wegbereitend für das Kino bis zum heutigen Tag. Welles nützte optische Tricks, großartige Matte-Paintings, neuartige Kameraperspektiven und Überblendungen, eine besondere Ausleuchtung der S/W-Fotografie, führte eine in Rückblenden und Zitaten erzählte fiktive Biographie ein und erzählte seine Geschichte praktisch in Bildern.
Das Rätsel um Kanes letztes Wort "Rosebud", das Filmgeschichte schrieb, wird im Film lediglich für die Zuschauer aufgelöst, nicht für die beteiligten Figuren.