Snow Shark - Ancient Snow Beast
Ein prähistorischer eingefrorener Hai wurde durch ein Erdbeben befreit und passt sich schnell der neuen aus Schnee bestehenden Umgebung an. Er hat Hunger und geht auf Beutejagd.
Regisseur „Sam Qualiana“ sein Filmdebüt um einen antiken Schneehai mag von der Idee wirklich originell sein, auch würde sich der Streifen gut neben den anderen Tierhorror Trash Filmchen im Haifisch Bereich machen, wenn die Umsetzung geklappt hätte. Diese ist nämlich mal so richtig gescheitert, was ich persönlich jetzt als Genre Freund schade fand.
Es geht im groben also um einen eingefrorenen antiken Urzeithai, der durch ein Erdbeben befreit wurde und nun in einer kleinen Ortschaft auf Beutefang geht. Natürlich bewegt (schwimmt) er dabei im Schnee. Da dieses nicht lange im Verborgenen blieb, machte sich schnell das Gerücht auf von einem Schneemonster. Als der Sheriff nun auch noch seinen Sohn verliert, macht er und andere Experten jagt auf den entlarvten Schneehai. Der wiederum macht selbst vor Weihnachtsmännern nicht halt.
Nach den ersten 5 Minuten fragte ich mich was das werden soll. Man sieht dem Film deutlich an, dass es unterster Low Budget, der Marke C-Movie ist. Sofort musste ich an „Brett Kelly´s“ „Jurassic Shark“ aus dem Jahr 2012 denken, der vom Stil und der Umsetzung genau so grottig daherkommt. So kann ich sagen, dass sich beide auf dem gleichen Niveau von der Umsetzung bewegen. Vielleicht ist „Snow Shark“ hier etwas origineller wegen der „außergewöhnlichen“ Umgebung.
Ob wohl der Film sich tatsächlich zum Tierhorror zählt, sehe ich ihn mehr als Komödie und satirische Anspielung auf seine Genrevertreter, denn man sieht dem Film an, dass er sich nicht ernst nimmt. Alleine das ein Hai nen Weihnachtsmann frisst, oder der Hai laute von sich gibt wie ein Löwe, oder ein Volltrottel lustig in den Schnee strullert und attackiert wird usw. Trash pur nur leider eher schlecht als recht. Immerhin gibt es kurz ein paar Titten zu sehen, wobei man vielleicht eher Tittchen sagen sollte.
Die Hauptattraktion der Schneehai ist dann der größte Witz. Klobig, kantig und vielleicht 15 Sekunden zu sehen. Der Rest sauschlecht durch CGI animiert. Schlechter noch als „Jurassic Shark“, das muss man erst einmal hinbekommen. Blutig ist der Streifen auch nicht gerade, ein paar Kills gibt es, doch passieren diese alle im Off, sodass dann nur die rote Blutfärbung im weißen Schnee bleibt. Nach knapp 80 Minuten ist der Spaß dann überstanden und man fragt sich, was das jetzt sollte.
Schauspielerisch verhält sich das alles auf Amateurniveau. Als weiblichen Part waren „Kathy Murphy“ und „Sherri Lyn Litz“ ein wenig anschaulich.
Fazit: Die beste Idee nützt nichts, wenn die Umsetzung scheiße ist, wie hier aus Mangel am Budget. Schade, denn hätte die Basisidee Potenzial. So bleibt ein Film wie „Snow Shark“, den man eventuell mit 8 Bier intus belustigend und unterhaltsam findet. Wer absoluter Tierhorror Trash Fan ist, kann sich den Spaß einmal anschauen, um mitreden zu können, aber für mich zählt dieser Streifen zu den ganz schlechten aus dem Haifisch Bereich, jedes Fischstäbchen ist schmackhafter. Daher nur großzügige 2,5 / 10.