Ich muss zugeben, dass der Film für mich einige Überraschungen bereit hielt. Irgendwie habe ich mir die Stones immer so vorgestellt, dass sie, naja, von Natur aus genial seien und ihnen die Aufnahme eines Songs echt leicht gefallen sein muss, weil die Töne einfach so rausfließen, weil sie ja was ausdrücken.
Ich hätte echt nicht gedacht, wie krass die Arbeit im Studio teilweise wohl gewesen sein muss, wenn bis zur Perfektion an einem einzelnen Akkord oder einer einzelnen Zeile gefeilt wurde.
Dennoch verlieren die Stones dadurch nichts von ihrer Faszination, im Gegenteil, das macht sie irgendwie noch authentischer und echter.
Einen heiteren Musikfilm hat man hier aber auch aus anderen Gründen nicht vor sich, denn einige der Szenen sind arg abgehoben, um nicht zu sagen ein bisschen verstrahlt, und die Musik selbst ist zwar das Thema und der Dreh- und Angelpunkt, nimmt aber als akustisches Hörerlebnis im Film selbst leider keine Hauptrolle ein.
Hätte schon gerne mehr Songs von den Stones gehört und auch erwartet, aber dann wäre wohl auch der Tiefgang verloren gegangen.