Suberboy Sonny, der häßliche Karate-Grinsezwerg, ist back. Nun wird eine Schmugglerbande bekämpft.
Und diesmal hatte man wohl ein größeres Budget zur Verfügung. Handwerklich sauberer und insgesamt gradliniger präsentiert sich die Fortsetzung. Trotzdem gibt es die aus dem Vorläufer bekannten, nervigen und übertriebenen Zeitlupen vorm Latz. Diesmal dauert es bis zur ersten Kampfszene auch nur 15 Minuten. Die ist dann aber fast noch alberner, als die Szenen aus Teil 1...
Aber auch hier gibts keinen Kinderfilm: Brandwunden, Elektroschock und etliche Erschossene werden gezeigt. Oh, und Hakenkreuze (zumindest in der Originalfassung).
Doch ist der Streifen auch etwas mehr auf Komödie ausgelegt, mit Gangstern in Basketball-Körben und einem tuntigen Schwuli.
Der zweite Superboy dringt im Vergleich zum ersten in die nächste Trash-Dimension vor; mit zwei wichtigen Elementen des naiven Schundfilms: Nazis und feuerspeiende Metallmonstern.
Außerdem gibts ein Eingeborenendorf!
Cleopatra Wong ist auch wieder mit von der Partie und darf diesmal auch ausgiebig fighten. Weitere Vorteile: Die Sci-Fi- und Gagaanteile wurden hochgeschraubt und der kleine Kampfpimpf ist nicht mehr so oft im Bild, hehe.
Schön beklopptes Trash-Amüsement, bei dem der Oberbösewicht noch Augenklappe tragen darf. Insgesamt durchaus unterhaltsam und um einiges gelungener als Teil 1. 6/10
MovieMadness